Fr, 18.9.’26: Mother’s Pride
Lesung und Musik. Beginn 19:00 Uhr
Zwischen Erinnerung, Poesie und Klang. Ein lyrikalischer Abend voller Geschichten, Gedichte und Musik führt durch persönliche Erinnerungen, poetische Landschaften und außergewöhnliche Klangwelten.
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Susanna Wüstneck liest aus ihren Gedichten, die von Kindheit, Heimat, Liebe und den Fragen unserer Zeit erzählen. Im Mittelpunkt steht das Werk „Kindheit im Osten“, eine lyrische Erinnerung an das Aufwachsen in der ehemaligen DDR. Die Berliner Künstlerin Cornelia Schlemmer hat dieses Gedicht in einen 25 Meter langen Scherenschnitt verwandelt. In Verbindung mit einem Chrankie – einem analogen Bildertheater – und einer von Susanna Wüstneck produzierten Audiovision mit Originalklängen und Stimmen der DDR entsteht eine eindrucksvolle Reise in die Vergangenheit, bei der Bild, Wort und Klang zu einem bewegenden Gesamterlebnis verschmelzen.
Ergänzt wird das Programm durch weitere Gedichte – darunter die poetische Liebesgeschichte „Der Freckenhorst aus Osterfelde“, in der westfälische Ortsnamen zu neuem Leben erwachen, ebenso wie Texte über die Zweifel und Gedanken der Coronazeit und weitere lyrische Momentaufnahmen.
Im zweiten Teil des Abends liest Guenther Leifeld-Strikkeling aus seinem Buch „Pollmeiers Amp“ – einer ebenso originellen wie berührenden Erzählung über das Leben eines Verstärkers und seines Besitzers Pollmeier.
Beide Künstler sind Multiinstrumentalisten und verweben ihre Lesungen mit musikalischen Zwischenspielen. Gitarren, Banjo, Mandoline, Akkordeon, Dobro und Steelguitar schaffen einen abwechslungsreichen Klangteppich, der die Texte auf besondere Weise begleitet.
Freuen Sie sich auf einen Abend, an dem Lyrik, Literatur und Musik miteinander verschmelzen – mal nachdenklich, mal humorvoll, mal berührend, immer lebendig.
